Was mich antreibt
Wie wird man Philosophin der Liebeskunst?
Liebe hat mich gerettet. Nicht als Gefühl, sondern als Entscheidung. Ihretwegen bin ich heute gesund und glücklich.
Ich musste mich irgendwann in meinem Leben für Liebe entscheiden, besonders, weil es so wenige in meinem Umfeld taten.
(Ich mache den Einblick in mein Leben bewusst kurz. Die zentralen Fragen findest Du direkt darunter:)
• Kindheit: katholisch geprägt, Gewalt und Alkoholismus im Elternhaus
• Drei Frauenhausaufenthalte
• Scheidung der Eltern, sozialer Abstieg und zwischen den Fronten
• Ab 13: Arbeiten (Zeitung austragen, Babysitting, Gastro)
•.Gymnasium nicht mehr gepackt
• Acht Schulwechsel bis zum Realschulabschluss, dann eigene Wohnung
• Erste gute Beziehung über zwei Jahre
• Nach der Ausbildung mit 21 in die Schweiz, inkl. Depressionen
• Mit 23 Tätigkeit im Escortservice
• Mit über 30 Abitur nachgeholt
• Buch geschrieben und verlegt:
Warum Männer 2000 Euro für eine Nacht bezahlen. Der Escort Coach.
• TV und Presse:
Markus Lanz, Erwin Pelzig, Thorsten Otto (Bayern 3), Gala Magazin, Cicero, Erlesen (ORF), Nachtcafé (SWR), uvm.
• Jurastudium
• Hochzeit
In einem Interview wurde ich gefragt:
„Wie kann jemand, der so viel erlebt hat, so gesund daraus hervorgehen?“ Meine Antwort ist einfach:
Ich entschied mich für LIEBE, statt für Wut, Frust und inneren Rückzug.
Doch was bedeutet das konkret? Die Entscheidung für Liebe hat Konsequenzen:
- Ich habe meinem Vater verziehen und Frieden mit ihm geschlossen.
- Ich habe gelernt, Menschen zu sehen – besonders Männer, wie ich sie im Escortservice erlebt habe: mit Bedürfnissen, Widersprüchen, Sehnsucht und Scham.
- Ich habe erfahren, wie sehr Wärme und Geborgenheit das Nervensystem beruhigen – und wie sehr Einsamkeit krank machen kann.
- Ich habe meinen heutigen Ehemann erkannt, weil ich nicht mehr aus Mangel heraus gewählt habe.
Als ich mit diesen Erfahrungen nach außen ging, fiel mir etwas auf: Viele Menschen nennen Dinge „Liebe“, die in Wahrheit Angst sind.
Eifersucht wird romantisiert. Kontrolle wird als Bindung verkauft. „Liebe“ wird mit Beziehung verwechselt. Und „Liebe machen“ wird gesagt, obwohl Sex oft aus Pflicht, Druck, Technik oder innerer Distanz besteht.
Die Folge sehe ich überall: Erschöpfung, Lustlosigkeit, Beziehungen im Autopilot. Affären werden zur Ersatzlösung für Lebendigkeit.
Mir wurde klar: Dieses Thema ist zu groß für oberflächlichen Konsum. Es ist nicht getan mit „5 Tipps für mehr Lust“.
Darum Philosophie der Liebeskunst:
- Liebe ist für mich eine Haltung – und damit eine Entscheidung.
- Liebeskunst bedeutet, diese Haltung praktisch zu leben: im Körper, im Umgang mit Nähe, in Sexualität, in Wahrhaftigkeit.
- Philosophie, weil ich lieber die richtigen Fragen stelle, als schnelle Antworten zu geben.
Hast Du dir schon diese Fragen gestellt?
- Was ist Liebe – wenn sie nicht Gefühl, sondern Entscheidung ist?
- Woran erkennst du Liebe in der Praxis: in Konflikten, im Alltag, im Bett?
- Wenn Frauen heute Männer nicht mehr brauchen, weshalb sich noch binden?
- Woran erkennt man geheilte Weiblichkeit und wie kommen wir dorthin?
- Ist die Ehe noch zeitgemäß – und falls ja, für wen?
- Was macht Beziehungen lebendig: Sicherheit, Freiheit oder Wahrheit?
- Warum verlieren Menschen ihre Lust – obwohl sie „alles haben“ – auch und gerade eine harmonische Beziehung?
- Wie wirken sich gesellschaftliche Strukturen auf unser Liebesleben aus?
- Warum verwechseln viele Frauen Stärke mit Härte und was bedeutet Stärke wirklich?
- Was bedeutet Vergebung: Befreiung oder Selbstverrat?
Herzlich Willkommen auf meiner Seite Philosophie der Liebeskunst. Ich lade dich hier ein, dir Fragen zu stellen, um deine eigene Wahrheit zu finden auf Basis von Liebe.
Vanessa Eden