Was mich antreibt

Wie wird man Philosophin der Liebeskunst?

Seit ich denken kann, interessiert mich das gute Leben.

Als Ideal, an dem wir unser Leben ausrichten können. Als Vorstellung davon, wie wir leben wollen und was unser Leben schön, frei und lebenswert macht.

Mich interessiert, wie daraus Wirklichkeit wird.

Wie wir Entscheidungen treffen, die uns näher an dieses Leben bringen. Wie wir unterscheiden, was uns entspricht und was nicht. Wie wir Frieden schaffen mit dem, was ist und die Kraft finden, zu verändern, was wir uns anders wünschen.

Mein eigener Weg dorthin war nicht geradlinig.

Ich habe als Luxus-Escort gearbeitet, mich mit dieser Entscheidung frech ins Fernsehen gesetzt (Markus Lanz, Erwin Pelzig, u.a.), mit über 40 Recht und Wirtschaft studiert (LL.B.), habe geheiratet, gezweifelt und immer wieder sehr genau hingesehen.

Vor allem auf mich, aber auch auf andere Menschen.

Meine Jahre im Escort haben mir einen ungewöhnlich offenen Blick auf Männer, Frauen, Sexualität und unsere Sehnsucht nach Nähe gegeben. Die Ehe hat diesen Blick verändert und vertieft. Und mein Studium hat mich gelehrt, sauber zu unterscheiden, genau zu lesen und Wörter in ihrer echten Bedeutung wahrzunehmen. Denn Worte haben Macht. Auch die, die wir tagtäglich für uns verwenden.

Mich interessieren keine schnellen Antworten.

Mich interessiert, was übrig bleibt, wenn Erfahrung und Denken einander standhalten.

DIE LIEBESKUNST

Dabei bin ich immer wieder bei der Liebe angekommen.

Nicht bei Liebe als Gefühl und nicht als Synonym für Beziehung. Sondern bei Liebe als Haltung zum Leben und zum anderen Menschen.

Sehe ich den anderen – oder nur das, was ich von ihm brauche?

Kann ich frei sein, ohne hart zu werden?
Kann ich mich hingeben, ohne mich aufzugeben?
Kann ich ein schönes Leben wollen, ohne mich dafür zu rechtfertigen?

Daraus ist meine Philosophie der Liebeskunst entstanden.

HEUTE

Heute schreibe ich über das gute Leben, über Frauen und Männer, Liebe, Freiheit, Sinnlichkeit und inneren Frieden.

In meiner Welt muss das gute Leben, nicht ständig erkämpft werden – im Gegenteil.

In meiner Welt braucht Sinnlichkeit keine Inszenierung, ist Schönheit natürlich, liegt Fülle nicht im Mehr, braucht Selbstbestimmung keine Gegner, sondern einen Raum, den man sich erlaubt.

In meiner Welt muss eine Frau, nicht erst jemand anderes werden, bevor sie ihr eigenes Leben genießen darf. Aber sie darf ihre Perspektive auf sich, das Leben und die Welt gegebenenfalls verändern.

Das ist die Welt von Vanessa Eden.

Live your Paradise.