Warum Frauen in der DDR besseren Sex hatten

8. Januar 2026

By Vanessa Eden

Nach der Wiedervereinigung kursierte eine These, die bis heute provoziert:

Frauen in der DDR hätten den besseren Sex gehabt.

Der Impuls dahinter ist kein Ostalgie-Narrativ, sondern eine ernsthafte Frage nach Bedingungen: Welche gesellschaftlichen Strukturen erhöhen die Wahrscheinlichkeit für weibliche Lust, Orgasmusfähigkeit und sexuelle Zufriedenheit?

In vielen Debatten wird „besser“ dabei vorschnell mit einzelnen Messwerten gleichgesetzt – meistens mit der Anzahl an Orgasmen – obwohl Sexualität mehr ist als eine Zahl und eine körperliche Reaktion. Deshalb schauen wir uns diese Studien genauer an, um herauszufinden, was tatsächlich gemessen wurde und wie diese Ergebnisse einzuordnen sind. Welche Mechanismen könnten die Unterschiede erklären?

Ist es wirklich das politische Label „Sozialismus“ oder vielmehr die Wahlfreiheit, die aus finanzieller Unabhängigkeit, kultureller Entkrampfung, und mehr entsteht?

Dazu bald mehr. (Du möchtest dich dazu äußern? Dann sende direkt deinen Kommentar unter diesem Beitrag ab)

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